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holdirhilfe.org Karte zum Auflegen und Abgebenholdirhilfe.org Karte zum Auflegen und AbgebenWenn Eltern nicht lieben - Vernachlässigende, verratende, prügelnde Eltern

Eltern, die vernachlässigen, verraten und verprügeln
sind körperlich wohl präsent, jedoch nicht greifbar, distanziert und emotional völlig kalt gegenüber ihren Kindern. Sie sind mit sich selbst beschäftigt, können durch ihre Kinder hindurch schauen, so als wären diese gar nicht existent. Alle wichtigen grundlegenden Bedürfnisse  (körperliche Pflege, Berührung) ihrer Kinder können sie vernachlässigen,
ebenso emotionale Wärme, Nähe sowie Unterstützung versagen, welcher Kinder so stark bedürfen, um gesundes Selbstvertrauen und stabile Selbstachtung entwickeln zu können.

Diese Eltern sehen und behandeln ihre Kinder als Objekte, "[,...] grollen ihnen, geben ihnen die Schuld an der eigenen Unzufriedenheit, versagen ihnen selbst die kleinsten liebevollen Gesten und schützen sie im schlimmsten Fall nicht vor "Missbrauchstätern"/-innen und Kinderschänder/-innen, oder legen gar selber Hand an. Diese Eltern können ihren Kindern Dinge sagen wie

  • "Ich wünschte, du wärst nie geboren worden."
  • "Ich hätte besser an einen Baum ..., als dich gezeugt."
  • "Du bist Schuld an meiner jetzigen Lebenssituation, am Chaos, unseren finanziellen Problemen.
  • "Was schon wieder ein Schullager! Wir haben kein Geld. Du gehst währenddessen zur Schule."

Ihre Kinder "[...] vor Verletzungen oder körperlichem beziehungweise sexuellem Missbrauch durch den Vater, Stiefvater oder jemand anderen nicht zu schützen [...]", macht sie schuldig, weil sie den/die Täter/-in unterstützt und der Tat Vorschub leisten. "[...] emotionale Vernachlässigung wird traumatisch und gefährlich", wenn Eltern ihre Kinder verraten und tatenlos zusehen, wie diesen körperliches Leid zugefügt wird. Trotzdem schauen manche Eltern aus verschiedenen Gründen zu, wenn ihre Kinder geschlagen oder sexuell ausgebeutet werden, leugnen, ignorieren und tabuiseren die Misshandlungen an ihren Kindern.

In gewalttätigen Eltern-Beziehungen sind Elternteile häufig eher damit beschäftigt, sich selber in Sicherheit vor dem gewalttätigen Elternteil, als das eigene Kind in Sicherheit zu bringen. Oft verstecken sich diese Elternteile, oder benutzen ihre Kinder als Schutzschild. Nach derartigen, häufig sich nachts zutragenden Gewalttätigkeiten, wird von den Kindern erwartet, dass sie über das (Mit)Erlebte schweigen, denn würde die Wahrheit bekannt, könnte das ungesunde Gleichgewicht einer derart zerstörerischen Familie bedroht werden.

Eine andere vernachlässigende, verratende massive Form von liebloser Elternschaft ist beispielsweise, wenn ein Elternteil den anderen Elternteil nach dessen Heimkehr vom Arbeitsplatz über die "Vergehen" der Kinder informiert, dann weiter das Geschirr spült, während die Schmerzensschreie aus dem Kinderzimmer dringen, wo die Kinder vom heimgekehrten Elternteil mit dem Stock verprügelt werden.

Sexuelle Ausbeutung (Entblössung der Genitalien vor dem Kind, pornografisches Material zeigen, das Kind auffordern sich auszuziehen und sich zu zeigen, Berührung von Genitalien, Po oder Brüsten des Kindes, Aufforderung des Kindes es solle an diesen Stellen berühren, sich am Kind reiben, Penetration mit Fingern oder Gegenständen, Oralsex, Geschlechsverkehr) durch einen der Elternteile oder nahe Angehörige ist ein eiskalter Ausdruck des Bedürfnisses nach Macht und Kontrolle. Das die sexuell ausbeutende Person eine schwere Persönlichkeitsstörung aufweist ist eine Sache.
Aber was ist mit dem Elternteil, der davon weiss oder eine Ahnung hat, was los ist, [...] aber weiterhin so tut, als sei alles in Ordnung?" Was ist mit dem Elternteil, der die Gewalt an den Kindern verleugnet mit "Das ist unmöglich." "Das sagst du nur, um es ihm/ihr heimzuzhahlen.". Was ist mit jenen Elternteilen die den Kindern dann Vorwürfe machen wie: [...] "Wahrscheinlich hast du ihn angemacht." Du hättest ihn/sie davon abhalten können, wenn du gewollt hättest." "Es hat dir wohl gefallen." "Hättest du nicht diese engen Shorts angehabt, wäre das nie passiert." Ohne Wenn und Aber, diese Eltern erfüllen ihre elterliche Verantwortung und Pflicht, Kinder vor Verletzungen und Bedrohung zu schützen eindeutig nicht, und decken eine strafbare Handlung.

Sich wie oben anhand ein paar Beispielen beschrieben vernachlässigend, verratend, gewalttätig verhaltende Eltern sind, selbst wenn sie in der Kindheit selber Opfer von Gewalt waren, voll und ganz für ihr Handeln, und auch ihr Nichthandeln verantwortlich. Sie missachten ihre wichtigste elterliche Verantwortung, nämlich ihre Kinder vor Verletzungen und Bedrohungen zu schützen. Sie verletzen die Würde ihrer Kinder, und tragen dazu bei, dass ihre Kinder nicht "nur" während der Kindheit und Jugend, sondern auch als Erwachsene in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt werden und sind.

Kinder vernachlässigender, verratender und prügelnder Eltern ist gemein, dass sie sich nie sicher und geborgen, sondern auf sich selber gestellt und verlassen und als von ihren Eltern ausgelöscht fühlen. Sie  hungern so sehr nach Liebe, dass sie dazu bereit sind, alles für dieselbe zu tun, und leiden später unter

  • sich unsichtbar fühlen.
  • Schwierigkeiten Menschen und Situationen einzuschätzen.
  • Misstrauen gegenüber jedem/jeder, weil sie irrtümlich davon ausgehen, dass jeder sie verletzen oder verraten wolle, und weil sie glauben, sie stünden in einer gefährlichen Welt allein da.
  • Nähe und Vertrautheit vermeiden.
  • potenziell gefährlichen Beziehungen, für welche sie alles hergeben, und auf welche sie sich meist unbewusst aufgrund ihres ungestillten Bedürfnis nach Geborgenheit und ihrer Vertrauensseligkeit eingelassen haben, wo sie ähnliche Schikanen, Gewalt erleben wie in der Herkunftsfamilie.
  • sich als schuldig, unerwünscht, störend, Plage, Eindringling empfinden.
  • Angstzuständen, Panikattacken, Wut auf die Eltern, Einsamkeit, Sehnsucht nach Zuneigung.
  • "Frauen, die als Kinder wehrlos waren, halten sich nicht für liebenswert."
  • Zähne zusammenbeissen und weitermachen!
  • ständig um ein eigenes Leben kämpfen müssen.
  • Angst dereinst die eigenen Kinder misshandeln zu können.

Vgl. und Zitate: Susann Forward, "Wenn Mütter nicht lieben, Töchter erkennen und überwinden die lebenslangen Folgen", Goldmann Verlag: 2015

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